Gepostet vonMaria Müller

4 Tipps, wie man Design Thinking erfolgreich im Unternehmen umsetzt

4 Tipps, wie man Design Thinking erfolgreich im Unternehmen umsetzt

Gepostet von am Jun 20, 2017 in Arbeitswelt

Kunden wollen heutzutage Produkte, die sie individuell ansprechen und auf ihre Bedürfnisse angepasst sind. Um Kunden also wirklich zu begeistern, ist Design Thinking der Unternehmensweg mit Zukunft! Hier gibt es 4 Tipps, mit denen sich Design Thinking so richtig lohnen kann:

#Tipp 1: den Kunden in den Fokus stellen

Die meisten Unternehmen verkaufen sich als kundenorientiert. In der Realität funktioniert die Umsetzung dieses Versprechens allerdings selten gut. Die Probleme liegen vor allem hier:

  • Die Entscheidungen, die das Kerngeschäft betreffen, werden viel zu oft ohne Berücksichtigung auf die tatsächliche Auswirkung auf den Kunden getroffen
  • Budget und KPIs werden nicht auf die Kundenmetrik ausgerichtet.
  • Kurz: der Fokus liegt zu wenig auf dem Kunden selbst!

Daher strebt Design Thinking ein ganz anderes Konzept an: bei dieser Strategie werden unter anderem ethnografische, sowie kulturelle Techniken verwendet. In kontextbezogenen Eins-zu-Eins Interviews etwa, oder bei Beobachtungsübungen, kann nachvollzogen werden, wie die Kunden die Produkte und Leistungen tatsächlich aufnehmen und erleben. Mit sogenannten Costumer Journeys entsteht dann ein Erfahrungsbild, das zur Verbesserung und Entwicklung genutzt werden kann.

#Tipp 2: das richtige Mindset

Das Herzstück von Design Thinking ist Empathie. Um diesen Beitrag auch zuverlässig zu erfüllen, braucht man natürlich die richtigen Leute an den wichtigen Positionen. Kenntnisse über Marketing, Design und Psychologie steigern die Erfolgschancen für ein Unternehmen, wenn sie konkret eingesetzt werden können. Diese Personen sollten immer im Interesse der Kunden handeln und sie auch vertreten können, indem sie deren Sicht bei Geschäftsentscheidungen miteinbeziehen. Durch dieses Mindset entsteht:

  • Erweiterte Kundenorientierung in allen Bereichen: auch beispielsweise im IT-Bereich sollten Mitarbeiter auf Design setzen und Kundenerfahrungen als Lösungsansätze nutzen.
  • Empathie im gesamten Team: erst, wenn sich das ganze Team auf den Kunden einlassen kann und Einfühlvermögen zeigt, wird Design Thinking auch nachhaltig funktionieren.

#Tipp 3: Gelungene Zusammenarbeit

Doch die beste Einstellung bringt alles nichts, wenn die Umsetzung nicht gelingt. Damit jeder im Team seinen Beitrag leisten kann, sind verschiedene Rollen innerhalb des Unternehmens vorteilhaft. Die unterschiedlichen Abteilungen müssen dabei zusammenarbeiten, damit die Entscheidungen auch wirklich immer kundenbezogen sind. Dabei muss ständig kontrolliert werden, ob das Kundenbild auch immer noch mit der Geschäftsstrategie übereinstimmt, und wo eine Optimierung fällig ist. Meetings bieten natürlich einen Mehrwert für gute Teamarbeit:

  • Die Mitarbeiter können alle Schritte im Prozess diskutieren. Was wird aktuell getan, wo liegen die Ziele und Hoffnungen und welche Probleme und Herausforderungen stellen sich in den Weg? Das Teilen von Erfahrungen fördert wiederum Empathie und bringt Ideen.
  • Mit jeder Information wird ein kleiner Teil zum Ganzen beigetragen. Tipp: man kann jeden Beitrag auf ein Post-it schreiben und dann sammeln. So werden die Ideen für alle sichtbar.

Durch die Zusammenarbeit in Meetings wird die Entscheidungsfindung unterstützt.

#Tipp 4: Mit Imperfektion zum Ziel

Design Thinking setzt auf schnelles Handeln – deshalb ist hier auch eine Kombination von mehreren Strategien gefragt. Da wären zum einen die Methode des Rapid Prototyping, häufige Iterationen und Anpassungen, sowie das ständige Einbauen von Kundenfeedback. Überraschend effektiv ist auch das Außenvorlassen von Perfektion! Design Thinking basiert auf Produkten, die auf dem Mark erscheinen, bevor sie vollkommen ausgereift sind. Auch ein minimal lebensfähiges Produkt kann es bis zum Kunden schaffen – und das oft sogar unglaublich erfolgreich (man siehe Bill Gates mit Windows). So lernt man von Kunden-Feedback und kann kostspielige Fehler vermeiden.

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